Türkränze

 

Türkränze haben eine lange Tradition und sind weit mehr als nur dekorative Schmuckstücke. Schon in der Antike schmückten die Menschen ihre Häuser mit Kränzen aus Zweigen, Blumen oder Getreide – sie galten als Zeichen von Schutz, Wohlstand und Fruchtbarkeit.

Im alten Rom hingen Kränze aus Lorbeer oder Eiche an Türen und Wänden, um Sieg, Stärke und Ehre zu symbolisieren. Sie sollten das Haus segnen und böse Geister fernhalten.

Im Mittelalter wurden Türkränze häufig mit Kräutern und getrockneten Blumen gebunden. Man glaubte, dass Rosmarin, Salbei oder Beifuß Schutz vor Krankheit und Unglück boten. Gleichzeitig war der runde Kranz ein Zeichen für die Ewigkeit – ohne Anfang und Ende.

In bäuerlichen Kulturen diente der Türkranz auch als Jahreszeichen: Kränze aus Stroh oder Getreide symbolisierten Dankbarkeit für die Ernte und die Hoffnung auf Fruchtbarkeit im kommenden Jahr.

Heute verbinden wir mit Türkränzen Wärme, Willkommen und Gastfreundschaft. Sie schmücken unsere Türen zu besonderen Anlässen – sei es Hochzeit, Geburt, Weihnachten oder einfach als liebevoller Ausdruck unserer Persönlichkeit.

So trägt jeder Kranz, der an einer Tür hängt, eine Botschaft: Er ist ein Gruß an die Welt, ein Symbol für Schutz, Freude und das kleine Stückchen Magie, das wir in unser Zuhause einladen.