Trockenblumen
Seit Jahrhunderten üben Trockenblumen eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Sie sind nicht nur ein Stück Natur, das bewahrt wird, sondern auch ein Symbol für Erinnerungen, Beständigkeit und den Zauber des Vergänglichen.
Schon im alten Ägypten begleiteten sie die Menschen ins Jenseits, im Mittelalter schützten sie Häuser vor bösen Geistern, und im viktorianischen Zeitalter wurden sie zu liebevollen Botschaftern von Emotionen und Erinnerungen. Heute erleben sie ein wunderbares Comeback – als nachhaltige, mystische und zeitlose Dekoration.
Trockenblumen verbinden Vergangenheit und Gegenwart, sie erzählen Geschichten und bewahren Momente, die nie verblassen.
Antike & Ägypten: Schon im alten Ägypten wurden Blumen getrocknet, um sie in Gräbern beizulegen – als Symbol für Schönheit, Ewigkeit und die Verbindung zu den Göttern.
Mittelalter & Renaissance: In Europa wurden getrocknete Kräuter und Blumen in Häusern aufgehängt, um böse Geister fernzuhalten, Heilkräfte zu nutzen oder einfach, um Wohlgeruch zu verbreiten. Außerdem waren sie in sogenannten „Tussie-Mussies“ (kleine Sträußchen) beliebt, die symbolische Botschaften trugen.
Victorianisches Zeitalter: In England erlebten Trockenblumen ihre Blütezeit. Sie wurden kunstvoll in Glaskuppeln oder Rahmen arrangiert und galten als romantische Erinnerung an bestimmte Momente oder geliebte Menschen.
Heute: Trockenblumen feiern ein Revival – nicht nur als nachhaltige Alternative zu frischen Blumen, sondern auch als zeitlose Dekoration mit nostalgischem und mystischem Charme. Sie sind langlebig, vielseitig und erzählen oft Geschichten von Jahreszeiten, besonderen Anlässen oder persönlichen Ritualen.
Kurz gesagt: Trockenblumen sind seit Jahrtausenden Symbole für Erinnerung, Schutz und Vergänglichkeit – und zugleich für Unvergänglichkeit, weil ihre Schönheit bleibt.